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Systematische Desensibilisierung und Habituation

Neustrukturierung der Gedanken und Gefühle

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Die Methode der systematischen Desensibilisierung und Habituation ist für den Patienten der schwierigste Weg Gleichzeitig ist es aber auch der erfolgsversprechendste mit Langzeitwirkung. Sie, als Patient, arbeiten aktiv an der Verringerung der Angst mit. Unterscheiden kann man dabei zwischen der In Vivo Konfrontation, der In Sensu Konfrontation, und der Bildlichen Darstellung. Das Problem kann somit real (in vivo), gedanklich (in sensu) oder durch bildliche Darstellung, zum Beispiel mittels Videokonfrontation, angegangen werden. Allen Ansätzen gemein ist, dass sich der Patient der Situation aussetzt, sie kontrollieren und jederzeit stoppen kann.
So können Videosequenzen von zahnärztlichen Behandlungssituationen gezeigt werden, welche vom Patienten bei Bedarf mittels Handsignal unterbrochen werden, um Entspannungspausen einzulegen. Dieselbe Möglichkeit ist dem Patienten auch gegeben, wenn die Situation real oder gedanklich durchgespielt wird. Der Patient wird graduell an angstauslösende Situationen herangeführt, wobei keine wirkliche Behandlung durchgeführt wird. Er lernt, diese Momente kontrollieren zu können und das Gefühl der Angst zu bewältigen. Der Körper lernt, dass Angst auszuhalten ist und keine negativen Folgen hat (Habituation). Wir erarbeiten vorab eine Angsthierarchie, damit die einzelnen Schritte individuell zugeschnitten werden können. Manche Patienten fürchten schon das Wartezimmer, hingegen ängstigen sich andere Patienten erst vor dem Geräusch des Bohrers. Schritt für Schritt bauen wir Ihre Ängste ab. Ein zusätzlicher Bonuspunkt dieses Verfahrens ist, dass viele Patienten die Methode ins tägliche Leben übertragen und auch dort von Erfolgen berichten.